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Tipps gegen fettige Haare

Revlon LockenstäbeMenschen mit fettigen Haaren haben es oft nicht leicht. Sie können auf Andere schnell ungepflegt wirken. Um dies zu vermeiden, waschen viele Betroffene ihre Haare besonders häufig. Das kann aber in einen Teufelskreis führen, denn häufiges Haarewaschen ist eine der Ursachen für eine erhöhte Talgproduktion der Kopfhaut und damit für fettiges Haar. Wir zeigen, was wirklich gegen fettige Haare hilft und welche Fehler besser vermieden werden sollten.

Wie entstehen eigentliche fettige Haare?

Tipps gegen fettige HaareFettige und dadurch in der Regel auch strähnige Haare kommen durch eine zu hohe Aktivität der Talgdrüsen auf der Kopfhaut zustande. Der Talg, der in einem gewissen Maße auch wichtig für die Kopfhaut und das Haar ist, lässt dieses fettig erscheinen. Kurzfristig lässt sich der überschüssige Talg durch waschen mit Shampoo entfernen, die Drüsen produzieren jedoch schnell neues Sekret, so dass der Erfolg nur von kurzer Dauer ist. Daher sollten sich Betroffene nach einer Lösung umsehen, die dazu führt, dass die Haare langfristig weniger fetten.

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Die Ursachen sind vielfältig

Warum jemand fettiges Haar hat, lässt sich oft nicht genau sagen. Häufig spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Nicht immer ist der Betroffene selber „schuld“, denn auch genetische Einflüsse oder Hormone spielen eine Rolle.

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Ursache Maßnahme
Falsche Ernährung Ernährung auf gesunde und ausgewogene Kost mit wenig Zucker umstellen.
Genetische Ursachen Da sich die Veranlagung für fettiges Haar nicht beheben lässt, ist eine entsprechend gute Pflege besonders wichtig.
Hormone Bei temporären Hormonumstellungen, wie sie beispielsweise während einer Schwangerschaft oder während der Pubertät auftreten, hilft oft nur abwarten. Länger anhaltende hormonelle Probleme sollten ärztlich abgeklärt werden.
Stress Reduzierung der negativen Stressfaktoren im Alltag und Schaffung eines Ausgleichs.
Falsche Pflege Zu häufiges Haarewaschen, durchgehendes Tragen von Kopfbedeckungen und andere schädigende Handlungen vermeiden.

Zu häufiges Waschen schadet den Haaren?

Da die Haare im frisch gewaschenen Zustand zunächst einmal gut aussehen und nicht fettig wirken, neigen Menschen mit fettigem Haar auf dazu, besonders häufig Shampoo anzuwenden. Tägliches Haarewaschen verstärkt das Problem aber, da die Talgdrüsen gereizt reagieren und noch mehr Talg produzieren. Auch wenn es anfangs schwer fallen mag, ist es daher besser, die Haare nur alle zwei Tage zu waschen. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein, denn auch dies kann die Produktion von Talg begünstigen. Besser ist es, nur mit lauwarmem oder kaltem Wasser zu waschen. Auch das richtige Pflegeprodukt spielt eine Rolle. Ein gutes Shampoo sollte frei von Silikonen sein und keine aggressiven Stoffe enthalten.

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Achtung: Durch Föhnen oder häufiges Arbeiten mit dem Glätteisen wird die Kopfhaut ebenfalls gestresst. Am besten ist es daher, die Haare einfach an der Luft trocknen zu lassen.

Olivenöl-Haarkur

Viele Betroffene berichten über gute Erfolge mit einer Olivenöl-Kur. Dabei wird das Öl ganz einfach großzügig auf das Haar aufgetragen und in die Kopfhaut einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von ungefähr zehn Minuten werden die Haare gründlich ausgespült. Der Wirkmechanismus dieser Haarkur beruht darauf, dass das Olivenöl die Talgdrüsen beruhigt, so dass diese weniger Talg produzieren. Wer die Olivenöl-Kur in regelmäßigen Abständen wiederholt, kann in vielen Fällen das Fetten der Haare deutlich verringern.

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Kämmen ist besser als bürsten

Eine Bürste verteilt das auf der Kopfhaut vorhandene Fett stärker im Haar als ein Kamm. Außerdem können handelsübliche Bürsten die Talgdrüsen reizen und so die Produktion von Talg zusätzlich anregen. Wer gegen fettende Haare vorgehen möchte, sollte daher seine Haare ausschließlich kämmen und nicht bürsten. Dies kann zwar etwas länger dauern, aber es lohnt sich. Oft zeigt sich sofort eine optische Verbesserung.

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Einfach kaschieren: Zwar ist es ratsam, das Problem “fettige Haare” mittel- und langfristig anzugehen, aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen es wichtig ist, das fettige Haar sofort zu kaschieren. Das kann beispielsweise durch die entsprechende Frisur erfolgen. Flechtfrisuren lassen sich mit etwas fettigerem Haar gut gestalten und sorgen dafür, dass der Kopf trotz des Haarproblems gepflegt und gut aussieht. Auch locker zu einem Dutt gesteckte Haare sind eine gute Möglichkeit, um trotz fettiger Haare gut auszusehen. Der Haaransatz ist so durch die in der Regel deutlich trockeneren Spitzen verdeckt. Wenn gar nichts mehr hilft, kann man auch zum Hut oder zum Mütze greifen. Hierbei gilt es allerdings zu bedenken, dass eine Kopfbedeckung das Fetten der Haare begünstigt und daher nach Möglichkeit keine regelmäßige Lösung sein sollte.

Fettige Haare unter einer Kopfbedeckung verstecken: Die Vor- und Nachteile

  • als Sofortmaßnahme geeignet, wenn für andere Möglichkeiten die Zeit fehlt
  • die fettigen Ansätze werden zuverlässig verdeckt
  • kein großer Zeitaufwand erforderlich
  • kann zu noch fettigeren Haaren führen
  • nicht überall erlaubt oder angemessen, beispielsweise in Schule, Kirche, beim Vorstellungsgespräch

Saure Rinse: Natürliche und effektive Haarpflege

Mit einer Spülung aus Apfelessig lässt sich ganz natürlich für die Gesundheit der Haare sorgen. Die Spülung ist schnell hergestellt, indem man einfach zwei Esslöffel Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser gibt. Diese Spülung wird dann nach dem Waschen auf das Haar gegeben. Die saure Rinse wird nicht ausgespült, sondern man lässt die Haare einfach trocknen. Der anfangs noch vorhandene Essiggeruch verschwindet, sobald die Haare vollständig getrocknet sind. Indem diese Behandlung von Zeit zu Zeit durchgeführt wird, lässt sich die Struktur der Haare verbessern, wodurch sie nicht nur glänzen und gesund aussehen, sondern auch weniger fetten.

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Bildnachweise: Adobe Stock / softulka, Amazon/ Revlon

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